Über das Team

Wir sind ein interdisziplinäres Team, dass sich seit Mai 2017 mit der Geschichte der Naturerbeflächen in Deutschland beschäftigt. Wir betrachten, wie sich die Naturräume und die Nutzung der Flächen in den letzten 150 Jahren verändert hat. Dadurch wollen wir den heutigen Zustand der Flächen besser verstehen lernen und eine Grundlage schaffen, um Entscheidungen für die zukünftige nachhaltige Entwicklung zu treffen.

Grafische Darstellung des Konzeptes

Unsere Forschung gliedert sich in drei Teilprojekte. Maria Pleger untersucht in ihrer Masterarbeit, wie drei Generationen die Natur in ihrer Nachbarschaft erfahren. In einer weiteren Masterarbeit schaut Daniel Hernandez anhand von historischen Karten und Satellitenbildern, wie sich die regulierenden Ökosystemleistungen auf den Naturerbeflächen entwickelt haben. Und in einem dritten Projekt, das von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert wird, erfasst ein Team von HistorikerInnen, GeographInnen, LandschaftsplanerInnen und BiologInnen, wie die historische Entwicklung der Ökosystemleistungen mit Landnutzungsveränderungen zusammenhängt.

Über iDiv

Das Deutsche Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) ist ein DFG-Forschungszentrum mit über 250 MitarbeiterInnen und Mitgliedern an den Standorten Halle, Jena und Leipzig. ForscherInnen aus 30 Nationen erarbeiten hier die wissenschaftliche Grundlage für den nachhaltigen Umgang mit der Biodiversität unserer Erde.

Biodiversität ist die Vielfalt des Lebens – nicht nur Artenvielfalt, sondern auch genetische Vielfalt, Vielfalt an Funktionen, Interaktionen und Ökosystemen. Wir wissen, dass wir durch unser Handeln und Wirtschaften diese Vielfalt dramatisch verändern: Arten sterben aus, genetische Informationen und ganze Ökosysteme gehen verloren. Gleichzeitig wissen wir wenig über das Ausmaß dieser Veränderungen, die zugrunde liegenden Prozesse sowie die Konsequenzen für uns Menschen.